Wie wird Personalverantwortung an der weißensee kunsthochschule berlin gelebt?

Die weißensee kunsthochschule berlin bekennt sich zum Prinzip der kollegialen Verantwortung auf Augenhöhe und zu einem kollegial-kooperativen Kommunikations- und Führungsstil auf allen Ebenen. Kennzeichen für dieses Prinzip ist ein hohes Maß an Partizipation. D.h. die Mitarbeiter_innen der Kunsthochschule nehmen an Entscheidungs- und Ideenfindungsprozessen teil (insbesondere über die breit angelegte demokratische Gremienstruktur, aber auch darüber hinaus), haben ein Mitspracherecht und tragen dementsprechend auch einen Teil der Verantwortung. Ideen und Vorschläge für Veränderungen können und sollen eigenständig entwickelt werden und jede_r bekommt die Möglichkeit, das eigene Wissen, die eigenen Erfahrungen und Wünsche in die jeweiligen Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen.

Wir sind davon überzeugt, dass dies die bestmögliche Form des Miteinanders von Studierenden und Beschäftigten ist, um dem Organisationszweck „Forschung und Lehre in freier Kunst und Gestaltung“, einer diskursiven und hierarchiearmen Hochschulkultur und nicht zuletzt auch dem Prinzip der Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre (Art. 5 Abs. 3 GG) sowie der akademischen Selbstverwaltung (§ 2 Abs. 1 BerlHG) gerecht zu werden – gerade auch in Zeiten globaler Veränderungen und Krisen. Wir wünschen uns, dass die Kunsthochschule ein Ort gemeinsamen kreativen Schaffens und Gestaltens ist und bleibt. Ein Ort, an dem sich Studierende und Beschäftigte gleichermaßen wohlfühlen.


Quelle: Personalentwicklungs- und Personalverantwortungskonzept, S.3f

https://kh-berlin.de/fileadmin/user_upload/Personalentwicklungs-und_Personalverantwortungskonzept_der_khb.pdf



Erstellt von: Referentin Personal & Organisation, 01.07.22